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Zur schmalen grauen Hose kombinieren wir gerne lange gemusterte Oberteile, darüber noch eine einfarbige Jacke, fertig ist der Lagenlook. Diese modische Strategie kann man auch in den eigenen vier Wänden anwenden – indem man mehrere Teppiche kombiniert und übereinander legt. Der wohnliche Lagenlook bringt Struktur in den Raum, Abwechslung und vor allem viel Gemütlichkeit. Wir zeigen Ihnen, wie der Teppich-Mix gelingt!

1. Neutrale, flache Teppiche als Basis

Grundsätzlich gilt: Der Layer-Look passt zu jedem Farb- und Einrichtungsstil, da die Teppiche ja auf diesen abgestimmt werden können. Einfacher macht man es sich, wenn der unterste, große Teppich eine neutrale Farbe hat (Beige-, Weiß- oder Grautöne eignen sich gut). Damit sind Sie flexibel bei der Auswahl der anderen Teppiche und verhindern zu wilde Mustermixe.

Bild: Sigmar
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Der Basis-Teppich sollte idealerweise gewebt oder kurzflorig sein, damit sich die anderen Teppiche besser und ebener darauf platzieren lassen. Darauf können dann weitere flach gewebte Teppiche gelegt werden, aber auch flauschige Modelle.

Bild: The Yeatman Group
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Bild: Stephanie Schetter Krefeld
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2. Teppich-Muster abstimmen

Auf die neutrale Unterlage können dann Teppiche in verschiedenen Mustern gelegt werden – die Basis hält sie optisch (und rutschsicher) zusammen.

Faustregel: Wer Teppich-Muster wild kombinieren möchte, sollte darauf achten, dass sich eine Farbe in allen Modellen wiederholt. So wirkt der Look einheitlicher. Bei dieser avancierten Teppich-Kombination sind Blau und Beige verbindende Elemente. Zudem wechseln sich auffällige und zurückhaltende Muster verschiedener Größen ab.

Bild: Anthropologie Europe

3. In der gleichen Farbfamilie bleiben

Wenn Sie einen eher schlichten Lagenlook erzielen möchten, sollten Sie Teppiche aus der gleichen Farbfamilie wählen – je zurückhaltender die Basisfarbe, desto dezenter die Gesamtwirkung. Interessant wird die Kombination ähnlich gefärbter Teppiche, wenn sie ganz unterschiedliche Texturen haben, wie in diesem Beispiel.

Bild: Poliform Australia
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4. Mit Texturen und Formen spielen

Apropos: Beim gelungenen Teppich-Mix kommt es nicht nur auf die Farbe und Muster der aufeinander gelegten Teppiche an, sondern auch auf verschiedene Materialien, Formen und Größen. Ein cooler Kontrast entsteht dann, wenn sich all diese Eigenschaften der Teppiche voneinander abheben – etwa wenn ein geflecktes, unregelmäßig geformtes Kuhfell (oder kuscheliges Lammfell ) auf einem gestreiften Teppich oder einem aus groben Sisal liegt.

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Bild: Katie Leede & Company Studio
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5. Teppiche asymmetrisch überlappen lassen

Ist der Basisteppich sehr groß, können die kleineren Teppiche durchaus komplett darauf liegen (erst recht, wenn sie eine unregelmäßige Form haben). Werden zwei rechteckige Teppiche kombiniert, wie in diesem Beispiel, legt man sie am besten versetzt übereinander. Liegt der zweite Teppich nur partiell über dem anderen (parallel oder quer zum ersten) entstehen neue Strukturen und Bezüge im Raum.

Bei mehreren rechteckigen Teppichen wirkt es am lässigsten, wenn alle Teppiche sich verschieden stark überlappe

Bild: Poliform Australia
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Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht auf Houzz .