DOMOTEX 2019, 11. - 14. Januar
Trendscouts@DOMOTEX

Sarah Busching und Sarah Strenge

Lesen Sie die Biografien der Innenarchitekturstudentinnen Sarah Busching und Sarah Strenge, die uns auf der DOMOTEX 2019 als Trendscouts begleiten.

NuThinker
Foto: Sarah Busching and Sarah Strenge

"CREATE'N'CONNECT - Das Spiel zwischen Vernetzung und Entnetzung. Es geht um grenzenlose Kommunikation im digitalen Jetzt. Etwas das nicht greifbar ist. Die Herausforderung ist es, diese komplexen Verbindungen sichtbar und erfahrbar zu machen. Und das nicht nur digital, sondern vor allem auf analogen Wegen. Wir freuen uns, die Facetten dieses Themas auf der DOMOTEX 2019 in direktem Bezug zum Boden zu erfahren und uns so auf neue Art und Weise damit auseinandersetzen zu können." Sarah Busching and Sarah Strenge, Trendscout DOMOTEX 2019


#1 Blogbeitrag von Sarah Busching und Sarah Strenge | 22. Oktober 2018

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Foto: Sarah Busching und Sarah Strenge

Was verbinden Sie mit dem neuen Leitthema "CREATE'N'CONNECT" in Bezug auf den Boden?

"Wir surfen alle auf dem Megatrend der Konnektivität. Die einen besser die anderen schlechter. Sich dem zu entziehen, scheint ohne Kraftanstrengung kaum möglich. Man erlebt eine erneute kopernikanische Wende, die die Digitalisierung der Lebensrealität beschreibt. Wir organisieren uns in Netzwerken und reden vom Erschaffen und Verbinden. Doch was verbindet uns wirklich? Kommunikation!

Und diese scheint heutzutage durch die digitale Vernetzung grenzenlos zu sein. Die Konnektivität des Seins ruft aber auch eine Reduktion unserer mentalen Ressourcen hervor. Das macht Angst – uns zumindest. Wir vermissen reale Erlebnisse zum Anfassen. Die meiste Zeit unserer Arbeit findet im digitalen Raum statt. Selbst die Vorbereitung unserer eigenen Projekte beginnt oft mit Inspirationen, die wir über das Internet der Dinge suchen. Im Hinblick auf die DOMOTEX erhoffen wir uns deshalb, dass uns die Umsetzung des Leithemas "CREATE'N'CONNECT" buchstäblich und vor allem analog von den Füßen haut."


Über Sarah Busching und Sarah Strenge

Trendscout Biografie Sarah Busching

Geboren und aufgewachsen in Halle (Saale), bezeichnet sich die Innenarchitekturstudentin Sarah Busching heute als Entdeckerin. Seit 2013 studiert Busching an der Hochschule Wismar Innenarchitektur, zunächst im Bachelor-, nun im Master-Studiengang. In ihrer Arbeit begreift Busching Räume immer als eine Kombination aus Material, Duft und Klang. Durch eine intuitive und experimentelle Herangehensweise entstehen so einzigartige Erlebnis- und Kommunikationsorte, die den Zugang zu komplexen Themen erleichtern. Ihr Studium schätzt Busching vor allem als Ort des Austauschs und der unbegrenzten Möglichkeiten, an dem sie Inspiration und Wissen schöpft.

Auf der DOMOTEX 2019 präsentiert Sarah Busching im Rahmen der Framing Trends in Halle 9 ihr innovatives Projekt "A Match!". Auf einer gemeinsamen Standfläche, aber durch eine Wand getrennt versuchen zwei Personen, im Gleichtakt zu schaukeln. Die Schaukelbewegungen beider Teilnehmer werden gemessen und bei parallelem Schaukeln wird die andere Person per Videoübertragung sichtbar – A Match!

Trendscout Biografie Sarah Strenge

Die Hamburgerin Sarah Strenge interessierte sich früh für architektonische Situationen und Inszenierungen und nahm aus diesem Grund 2014 das Studium der Innenarchitektur an der Hochschule Wismar auf. Nach dem Abschluss ihres Bachelor-Studiengangs studiert sie dort aktuell im Master-Studiengang. In ihrer Arbeit legt Strenge den Fokus auf die Erschaffung spannender Raumatmosphären und ein harmonisches Zusammenspiel von Gestaltungselementen und Lichtstimmungen. Aktuell entwickelt Strenge ganzheitliche Gestaltungskonzepte mit außergewöhnlichen Materialien für ein Boutiqe-Hotel in Norditalien.

Auf der DOMOTEX 2019 präsentiert Sarah Strenge im Rahmen der Framing Trends in Halle 9 ihr spielerisches Projekt "connect it". Basierend auf dreieckigen Elementen aus Sperrholz, die mit unterschiedlichsten farbigen Teppichmaterialien beklebt sind und an den Seiten zusammengesteckt werden können, lassen sich hier dreidimensionale und skulpturale Formen bauen. Das Projekt vermittelt die Interaktion zwischen dem Material und den Messebesuchern, die sich stetig verändernde Objekte schaffen.