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DOMOTEX 2020, 10. - 13. Januar
After Show 2019

NuThinkers 2019 im Rückblick

Unter der Bezeichnung "NuThinkers" zeigten Studenten, Nachwuchsdesigner und Start-ups ihre innovativen Ideen zum Trend der Konnektivität.

Impressionen DOMOTEX 2019

FELT IT

A Match

connect it

Projekte auf der DOMOTEX 2019


"A Match!" - Sarah Busching

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Sarah Busching - A Match

Halle 9, Stand S18

Zu den von der Jury ausgewählten Projekten gehört "A Match!". Sarah Busching von der Hochschule Wismar macht mit ihrem Konzept den Megatrend der Konnektivität unter dem technologischen Aspekt sichtbar. Auf einer gemeinsamen Standfläche, aber durch eine Wand getrennt, versuchen zwei Personen im Gleichtakt zu schaukeln. Die Schaukeln befinden sich an einem Holzgestell, ihre Seile sind mit jeweils einer Metallstange verbunden, die wiederum mit einem Potentiometer zur Messung des Drehwiderstandes ausgestattet ist. So können die Schaukelbewegungen gemessen und als wellenförmige Grafik auf einen Bildschirm übertragen werden. Nur bei parallelem Schaukeln wird die Videoübertragung beider Personen sichtbar – "A Match!". Ist das geschehen, treffen sich die Partner. Sie können dann eine App nutzen, um ihre personalisierten Schwingungsgrafiken und Momentaufnahmen als E-Mail zu versenden, kombiniert mit Zitaten aus sozialen Medien, die Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Kommunikationsdesign der Hochschule Wismar gestaltet haben. Auf diese Weise verbinden sich die Schaukelpartner mit der Außenwelt und teilen ihre Erfahrungen.



"connect it³" - Sarah Strenge

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Sarah Strenge - connect it³

Halle 9, Stand S15

Ebenfalls aus der Hochschule Wismar stammt das Konzept "connect it³" von Sarah Strenge, das auch einen spielerischen Ansatz verfolgt. Strenges Projekt basiert auf dreieckigen Elementen aus zwei Sperrholzschichten, die mit unterschiedlichsten farbigen Teppichmaterialien beklebt sind und an den Seiten zusammengesteckt werden können. Mit diesen Modulen lassen sich dreidimensionale Körper und skulpturale Formen bauen. Helle und dunkle Grautöne des Bodens definieren auf der Standfläche eine Informationszone sowie die Aktionsfläche zum Aufbau der Raumskulpturen mit bunten Teppichoberflächen. Durch das Angebot zum spielerischen Mitmachen entstehen Interaktionen zwischen dem Material und Messebesuchern, die gemeinsam ein Netzwerk schaffen, das sich während der Messe im ständigen Wandel befindet.



"Digilab" - HS Trier

HS Trier PMAD -Digilab- Modell 01
HS Trier - "Digilab"

Halle 9, Stand S14

Unter dem Namen "Digilab" untersuchten die Studierenden Johann Kottmeir, Thorsten Plönzke und Marius Schwald der Fachrichtung Innenarchitektur der Hochschule Tier das Leitthema CREATE'N'CONNECT mit dem Fokus auf der Erzeugung von Oberflächen. Wesentliches Merkmal aller Bodenbeläge ist deren Struktur, Farbe und Materialität. Digitalisierte Prozesse können bei der Herstellung eine enorme Bereicherung für die Bodenbelagsindustrie bedeuten, wobei sowohl Rapid Prototyping, als auch komplette Individualisierung eine neue Bedeutung bekommen.
Die Installation selbst ist Ergebnis aus parametrisch generierter Vernetzungsplanung. Die Messebesucher werden sich durch eine Welle zahlreicher, inspirierender Strukturen bewegen können.



"Felt it" - HS Ostwestfalen Lippe

NuThinker Ostwestfalen Lippe
HS Ostwestfalen Lippe - "Felt it"

Halle 9, Stand S16

Die "NuThinker" der Detmolder Schule für Innenarchitektur wagen es, mit ihrem Projekt "Felt it" einen "Filzteppich" einmal anders anzuwenden und erschaffen eine Transformation des modernen Raums. Konnektivität wird hier auf abstrakte Art und Weise verbildlicht und spürbar gemacht. Somit entstehen aus dem Bodenmaterial Möbel, Wandfläche und Untergrund.

Grundlage für die futuristisch entworfenen Möbel ist das Material selbst. Im Filz ruht eine eigene statische Funktion und ein gefaltetes, mit Faden gefestigtes dreidimensionales Objekt ist nicht mehr leicht zu derangieren. Der mit Filz ausgekleidete Raum lenkt den Fokus und die Wahrnehmung auf das Material selbst und lässt eine einheitliche Landschaft entstehen, durch die man hindurch gleitet. „Felt it“ – der Name geht auf den Filz als Material ein und auf die Ebene des sinnlichen Fühlens. Denn wie fühlt man sich in einem konform verbundenen, von Filz durchdrungenen Raum? Probieren Sie es aus – auf der DOMOTEX 2019!


Impressionen der Projekte 2019

NuThinker Ostwestfalen Lippe

HS Ostwestfalen Lippe - "Felt it"

NuThinker_Ostwestfalen Lippe_2

HS Ostwestfalen Lippe - "Felt it"

HS Trier PMAD -Digilab- Modell 02

Digilab - HS Trier

HS Trier PMAD -Digilab- Modell 01

Digilab - HS Trier

HS Trier PMAD -Digilab- Vis 01

Digilab - HS Trier

Domotex_Framing Trends_connect it┬│_Sarah Strenge_1

connect it³ - Sarah Strenge

Domotex_Framing Trends_connect it┬│_Sarah Strenge_2

connect it³ - Sarah Strenge

Domotex_Framing Trends_connect it┬│_Sarah Strenge_4

connect it³ - Sarah Strenge

Domotex_Framing Trends_A Match_Sarah Busching_1

A Match - Sarah Busching

Domotex_Framing Trends_A Match_Sarah Busching_2

A Match - Sarah Busching

Domotex_Framing Trends_A Match_Sarah Busching_6

A Match - Sarah Busching

"Bei den studentischen Arbeiten spürt man eine große Lust, sich kritisch mit den Fragen auseinanderzusetzen, die das Thema Konnektivität aufwirft", stellt Juror Thomas Hundt fest. "Zum Beispiel: Wem gehören meine Daten? Möchte ich sie überhaupt herausgeben? Parallel dazu beobachten wir eine Art Sehnsucht nach physischer Präsenz. Es gibt Arbeiten, die zwar parametrisch angelegt und gedacht sind, dann aber haptisch und physisch umgesetzt werden, bis hin zu spielerischen Ansätzen."

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