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DOMOTEX 2018, 12. - 15. Januar
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Innovations@DOMOTEX

Neues für den Boden

Bereits zum vierten Mal hatte die Messe Aussteller aufgerufen, sich mit innovativen Produktneuheiten für die Innovations@DOMOTEX zu bewerben. Unter dem Vorsitz des Münchner Designers Stefan Diez hat eine Fachjury 38 Beiträge ausgewählt.

23.11.2016
Innovations@DOMOTEX_Jurysitzung

Als Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge zeigt die DOMOTEX in Hannover (14. bis 17. Januar 2017) neueste Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten rund um das Thema Boden. Bereits zum vierten Mal hatte die Messe Aussteller aufgerufen, sich mit innovativen Produktneuheiten für die Innovations@DOMOTEX zu bewerben. Unter dem Vorsitz des Münchner Designers Stefan Diez hat eine Fachjury 38 Beiträge ausgewählt. Bewertet wurden Produkte und Lösungen der Kategorien textile und elastische Bodenbeläge inkl. Fasern und Garne, Parkett- und Laminatfußböden sowie Anwendungs- und Verlegetechnik. Innovationen aus der Produktgruppe der modernen handgefertigten Teppiche werden gesondert von internationalen Experten aus der Design- und Teppichbranche ausgewählt.

"Wir haben spannende Produkte gesehen, die mit Kreativität und intelligenten Lösungen überzeugen. Spannend sind aber auch Produkte, die es bereits gibt, die aber durch ihre Weiterentwicklung innovativ sind", sagt Stefan Diez. Von der Jury bewertet wurden technische Neuerungen, Designkonzepte, Qualität sowie Relevanz für die Zielgruppe.

Das kommt jetzt auf den Boden

Die von der Jury ausgewählten Neuheiten geben einen Eindruck darüber, was Trend ist oder Trend werden kann – für das private Wohnen ebenso wie für den Objektbereich. Für die Fachjury aus Design, Architektur, Presse und Sachverständigen des Raumausstatterhandwerks war schnell ersichtlich: Nachhaltigkeit ist weitestgehend bei allen Produkten ein starkes Argument und zieht sich wie ein roter Faden durch die Einreichungen. Beliebt ist weiterhin Natürlichkeit bei Haptik, Rohstoff- und Motivwahl sowie die Nachahmung natürlicher Oberflächen. Auch der Trend zur Individualität bleibt. "Es gibt unzählige Möglichkeiten der Variation", betont Manfred Haverkamp, Innenarchitekt, Herford.

Ein möglichst natürlicher Charakter ist auch bei den Holzböden gefragt, hier lassen sich Farben, Formen und Strukturen zu unterschiedlichsten Optiken zusammenstellen. "Darüber hinaus gibt es eine Tendenz zu längeren und breiteren Maßen und zu Böden im Fischgrätmuster", hebt Karl. A. Wildermuth, Redakteur Holz-Zentralblatt, Leinfelden-Echterdingen, hervor.

Nach wie vor aktuell ist auch der Vintage-Look samt Astlöchern und Kernrisssen. "Mir sind Holzböden im Rough Look und Re-Used-Produkte aufgefallen. Holzoberflächen, die wie gewachsen verarbeitet werden, haben eine sehr angenehme, dreidimensionale und organische Haptik – man hat das Gefühl, auf etwas Natürlichem zu laufen", sagt Manfred Haverkamp. Auch Laminatbodenbeläge werden neben immer authentischeren Dekoren von Jahr zu Jahr technisch noch raffinierter und vielseitiger einsetzbar.

Naturnahe Muster bei den Teppichböden und authentische Oberflächenstrukturen bei Designbelägen sind weiter auf dem Vormarsch. "Es ist teilweise verblüffend, wie weit die technischen Möglichkeiten sind. Auch bei den Teppichböden spielt das Naturthema eine Rolle, manche Designs erinnern an organische Strukturen, wie etwa verwitterte Baumrinde", stellt Simone Knauss, Ressortleitung SCHÖNER WOHNEN, Hamburg, fest. Zudem gewinnen Teppichböden als Fliesen und Planken weiterhin Beachtung.

Auffällig ist das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit verbesserten Anwendungs- und Verlegetechniken, die "zeitsparend sind und aus Gesundheitssicht unbedenklich verarbeitet werden können", betont Norbert Berndt, Geschäftsführer Raumgestaltung Vespermann, Moringen. "Viele Produkte sind leichter zu verwenden mit Vorteilen bei der Materialstärke und verbessertem Trittschallbereich." Richard Kille, Geschäftsführer/IFR Institut für Fußboden und Raumausstattung Köln, fügt hinzu: "Flexibilität, Mobilität und Modularität bei Bodenbelägen spielen eine große Rolle. Sie sind schneller, einfacher, lösungsmittelfreier, nachhaltiger und umweltbewusster in den Anwendungen. Aktuelle Systeme ermöglichen eine einfache und schnelle Verlegung."

Impressionen Jurysitzung

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