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DOMOTEX 2018, 12. - 15. Januar
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UNIQUE YOUNIVERSE

Impulse aus der nächsten Designer-Generation:

Hochschule Hannover stellt kreative Prototypen für Bodenbeläge bei den DOMOTEX NuThinkers vor

25.08.2017
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Phoenix von Janna Marie Bombek und Franziska Roethemeier (Bild: Hochschule Hannover)

Innenarchitekturstudierende der Hochschule Hannover überraschen mit unkonventionellen Konzepten für Bodenbeläge. Bei der Entwicklung der Konzepte stand das DOMOTEX-Leitthema UNIQUE YOUNIVERSE , das den Trend der Individualisierung aufgreift, im Fokus. Die kreativen Ideen der 14 Nachwuchsdesigner sind von der Natur inspiriert oder haben die Effizienz natürlicher Prozesse oder Konstruktionen als Vorbild. In Einzel- oder Teamarbeit sind Prototypen entstanden, die vom 12. bis 15. Januar bei den DOMOTEX-NuThinkers auf der neuen Sonderfläche "Framing Trends" in Halle 9 zu sehen sein werden.

Die Konzepte hinter den Prototypen sind teilweise sehr experimentell und visionär, andere sind aber auch lösungsorientiert und realitätsnah. So werden unter anderem ein Teppich gezeigt, der die Luft reinigt, eine Bodenfliese, die je nach Betrachtungswinkel die Farbe ändert, ein Boden, der aus Bienenwachs besteht, sowie ein Boden, der durch eine sekundenschnelle chemische Reaktion gespritzt und wieder eingekocht werden kann.

Darüber hinaus werden vier Projekte vorgestellt:

Superficious Heat von Nele Ratjen

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Superficious Heat von Nele Ratjen (Bild: Hochschule Hannover)

Das Projekt ist inspiriert von der Thermoregulation von Reptilien. Entstanden ist ein Bodensystem, das eine neuartige Fußbodenheizung enthält. Anders als herkömmliche Fußbodenheizungen verschwindet diese nicht im Estrich, sondern wird zum Designelement, bei dem der Nutzer mitgestalten kann. Hohe Individualität und Reparaturfreundlichkeit kennzeichnen diese Vision der Fußbodenheizung.

Blindsight von Nina Düwel

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Blindsight von Nina Düwel (Bild: Hochschule Hannover)

Kann ein Boden mit dem Nutzer kommunizieren und ihn durch Gebäude navigieren? Den Fragen ging die Studentin nach und entwickelte ein neues Navigationssystem für Blinde. Durch schlüssige und einheitliche Symbole (z.B. für WC, Aufzug, Information), wird Blinden und Sehbehinderten eine neue Freiheit und uneingeschränkte Selbstständigkeit gewährleistet. Sie werden dort begleitet, wo herkömmliche Leitsysteme versagen oder nicht vorhanden sind.

Fairkorkt von Sarah Gerner und Johanna Kolb

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Fairkorkt von Sarah Gerner und Johanna Kolb (Bild: Hochschule Hannover)

Fairkorkt ist ein veganer und ökologischer Teppich aus Kork. Die einzelnen Korkpailletten sind beweglich und die Ober- und Unterseite der Pailletten unterscheiden sich in Farbigkeit und Material. Durch Begehen des Teppichs wird dessen Erscheinungsbild ständig geändert. Man spürt ein besonders angenehmes Gefühl, wenn man barfuß über den Teppich läuft.

Phoenix von Janna Marie Bombek und Franziska Roethemeier

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Phoenix von Janna Marie Bombek und Franziska Roethemeier (Bild Hochschule Hannover)

Seit einigen Jahren wird verkohltes Holz als Fassade und Wandverkleidung eingesetzt. Die Studentinnen wollten eine Methode entwickeln, um verkohltes Holz begehbar zu machen und so den edlen Look in den Innenraum holen. Um diesem Ziel näherzukommen, ist eine Serie sehr spannender Experimente entstanden. Beispielweise wurde Holz mit flüssigem Glas übergossen, wodurch die obere Schicht des Holzes verkohlte und das abgekühlte Glas eine schützende Schicht bildete.

Neben den Prototypen werden auch viele Vorstudien und Experimente zu sehen sein. Betreut wird das Projekt von Professorin Suzanne Koechert und V-Prof. André Nakonz.

Der Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Hannover ist ein interdisziplinärer Studiengang. Die praxisnahe Lehre hat das Ziel, optimal auf den späteren Berufsalltag vorzubereiten. Im Fokus steht dabei Kreativität, Kommunikation analytisches Denken, Wissen über Material und Bautechnik sowie die Fähigkeit der Darstellung am PC. Projektaufgaben erstrecken sich von Öffentlichem Bauen, Corporate Architecture bis zu Ausstellungsgestaltung. Die geringe Semesterstärke von 35 Studierenden pro Jahr ermöglicht eine intensive Betreuung.

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